Das JBO trumpfte groß im Audimax auf (Daniel Steffen, MZ)

1400 Zuschauer erlebten in Regensburg ein Konzert der Meisterklasse. Die Musiker von St. Konrad spielten sich in die Herzen.

Am Sonntag begeisterte das Jugendblasorchester St. Konrad die Massen. 1400 Zuhörer waren zum Herbstkonzert ins Audimax gekommen.

Regensburg Ein Traumkonzert in einer Traumkulisse: Vor 1400 begeisterten Zuschauern bot das Jugendblasorchester St. Konrad am Sonntag einen musikalischen Nachmittag der Spitzenklasse. Von diesem Besucherrekord im Audimax beseelt, lieferten 70 junge Musiker über knapp drei Stunden einen tadellosen Auftritt ab. Mit Standing Ovations dankten es die Zuschauern dem Jugendblasorchester, das mit dem Herbstkonzert ein weiteres Ausrufezeichen gesetzt hat.

Die Mühen haben sich mehr als gelohnt: Seit Sommer hatte das JBO fließig geprobt, um den Vereinshöhepunkt des Jahres so perfekt wie möglich zu gestalten. Gespart wurde allenfalls an der Moderation. Wie ein Bikini müsse diese sein, scherzte JBO-Vorsitzender Ernst Zierer: „Knapp – und das Wichtigste abdeckend.“ An diesen Vorsatz sollten sich er und sein Vorstandskollege Thomas Thurow den gesamten Nachmittag über halten.

Die Mühen haben sich mehr als gelohnt: Seit Sommer hatte das JBO fließig geprobt, um den Vereinshöhepunkt des Jahres so perfekt wie möglich zu gestalten. Gespart wurde allenfalls an der Moderation. Wie ein Bikini müsse diese sein, scherzte JBO-Vorsitzender Ernst Zierer: „Knapp – und das Wichtigste abdeckend.“ An diesen Vorsatz sollten sich er und sein Vorstandskollege Thomas Thurow den gesamten Nachmittag über halten.

Und doch waren es die einleitenden Worte, die einen Vorgeschmack auf die kommenden Stücke machten. „Um Medusa ranken sich viele legenden. So ist es nicht klar, ob Medusa eine schreckliche Gestalt hatte, oder ob sie ihre Schönheit als Preis für einen Fehler zahlen musste“, führte Thurow in das gleichnamige Stück von Robert Finn ein. Nach guter Tradition des Jugendblasorchesters bot das Herbstkonzert wieder einen Streifzug durch die Geschichte der Filmmusik und der Musicals. Highlights aus dem Musicals „Les Misérables“ gab das Große Orchester unter der Leitung von Michael Schaefer ebenso zum Besten wie Höhepunkte aus Michael Flatley‘s „Lord of the Dance“. Auch die Geschichte der legendären Bee Gees wurde am Sonntag gekonnt nacherzählt. Mit einem Arrangement zu ihrem „How deep is your Love“ zollte das Jugendblasorchester den „größten Konkurrenten der Beatles“ Tribut.

In den Fokus geriet ebenso das Schaffen von Joe Cocker. „Als einer der Hauptattraktionen beim Woodstock-Festivalbeim Woodstock-festival 1969 füllt er bis heute die Konzerthallen, wie exakt vor vier Jahren unsere Donau-Arena“, kündigte Thurow ein Medley an. Technisch einwandfrei trug das Große Orchester Passagen der Songs „You can leave your Hat on“,. „Don‘t let me be misunderstood“ und „Summer in the City“ vor.

Das Nachwuchsorchester hatte den ersten Teil der Veranstaltung gestaltet. Unter der Leitung von Florian Herzognahm es sich in bravouröser Weise der Filmmusik von „The Hunger Games“ an. Am Ende waren dann auch die Zuschauer gefordert. Gemeinsam mit den JBO stimmten sie sowohl die bayerische als auch die deutsche Hymne an – ein symbolischer Akt anlässlich des Mauerfalls vor 25 Jahren.

Bericht aus der Mittelbayerischen Zeitung vom 10. November von Daniel Steffen.

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